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Lernen für Hundehalter und ihre Hunde
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Verhalten erkennen, verstehen, verändern
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LÜDERSEN
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Sachkundenachweis Das Land Niedersachsen hat in seiner Gesetzesnovelle zum Hundegesetz NHundG §3 vom 26.05.2011 die Sachkunde für Hundehalter vorgeschrieben. Seit 01.07.2011 fallen alle Neuhundehalter unter diese Regelung, aber auch Hundehalter/innen die innerhalb der letzten zehn Jahre keinen Hund, über einen Zeitraum von mindestens zwei Jahren, ununterbrochen gehalten haben. Hundeführerschein oder Sachkundenachweis Für den Hundeführerschein muss ein Vorbereitungskurs, unter gleichwertigen Bedingungen, absolviert werden. Beim Sachkundenachweis ist kein spezieller Vorbereitungskurs erforderlich, jedoch sollte, sowohl der Hund als auch seine Halter, auf die o.g. Prüfungsaufgaben vorbereitet sein um diese in den Prüfungen ausführen, bzw. sie bantworten zu können. Der Sachkundenachweis wird Ihnen durch die erfolgreiche Teilnahme, an einer theoretischen und praktischen Prüfung, nach dem Hundegesetz NHundG. 3, bescheinigt. Die theoretische Prüfung umfasst, aus fünf unterschiedlichen Sachgebieten, insges.35 Multiple-Choice-Fragen, im Single- Choise Verfahren (nur eine von 4 vorgegebenen Antwortmöglichkeiten ist die richtige Antwort) Aus den 5 unterschiedlichen Sachgebieten bekommen Sie jeweils 7 Fragen. Die Prüfung gilt als Bestanden wenn: - insgesamt mindestens 70% der Fragen (25 von 35) und - aus jeder Kategorie mindestens 50% der Fragen (4 von 7) korrekt beantwortet wurden. Zur Beantwortung der 35 Prüfungsfragen, aus folgenden Sachgebieten, haben Sie 45 Minuten Zeit: - die Anforderungen an die Hundehaltung unter Berücksichtigung des Tierschutzrechts, - das Sozialverhalten von Hunden und rassespezifische Eigenschaften von Hunden, - das Erkennen und Beurteilen von Gefahrensituationen mit Hunden, - das Erziehen und Ausbilden von Hunden und - Rechtsvorschriften für den Umgang mit Hunden Ihr Wissen zu diesen Themen können Sie hier testen
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Zur Vorbereitung, auf die Sachkundeprüfung, empfiehlt sich, neben dem Training mit Ihrem Hund, eines dieser Bücher zu lesen. (Zum Bestellen das Buchs, reicht ein Klick auf das Bild)
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Der praktische Prüfungsteil über ca. 60 Minuten, überprüft das sichere Führen des Hundes in der Öffentlichkeit, ohne Belästigung, oder Gefährdung Dritter. Die Prüfung findet an mindestens zwei unterschiedlichen Orten - verkehrsöffentlicher Raum und ablenkungsarmer Bereich (z.B. Grünanlage) - statt. Die Prüfung muss nicht mit dem eigenen Hund durchgeführt werden. Die gesamte Prüfung kann mit einem angeleinten Hund durchgeführt werden. Kranke oder verletzte Hunde werden nicht zur Prüfung zugelassen. Die Verwendung von Hör- und/oder Sichtzeichen ist erlaubt. Es ist auch erlaubt den Hund bei korrektem Verhalten zu belohnen. Die Prüfung ist erfolgreich abgelegt, wenn der Pfüfling den Hund verantwortungsvoll, vorausschauend und sicher durch die Prüfungssituationen führen kann. Dabei soll er den Hund führen ohne Belästigung, Behinderung oder Gefährdung von Passanten und/oder Hunden oder des Straßenverkehrs. Als nicht bestanden gilt es insbesondere, wenn der Prüfling den Hund nicht unter Kontrolle hat, sich unangemessen verhält oder von elf Prüfungssituationen nur fünf oder weniger erfolgreich absolviert. Die Prüfungssituationen sind: - Handling am Hund (Prüfling kontrolliert Zähne, Ohren und Pfoten) - Kontrolliertes Gehen an der Leine - Sitz oder Steh oder Platz oder Bleib (Ausführen des Kommandos nach maximal drei . . Wiederholungen) - Kommen auf Ruf (Ausführen des Kommandos nach maximal drei Wiederholungen) - Begegnung mit anderen Personen (z.B. Spaziergänger, Menschengruppe) - Begegnung mit anderen Hunden - Gehen an stärker befahrener Straße - Überqueren einer befahrenen Straße - Begegnung mit z.B. Radfahrern, Kinderwagen etc. - Begegnung mit anderen Personen/Menschengruppe