Lernen für Hundehalter und ihre Hunde
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Verhalten erkennen, verstehen, verändern
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LÜDERSEN
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Welpenspielgruppe als Sozialisierungstraining? Welchen Sinn macht die Welpenspielgruppe wirklich außer, dass wir mit anderen Welpenhaltern und unsere Welpen mit anderen jungen Hunden, zusammentreffen? Was lernt unser kleiner Hund in einer Gruppe von etwa gleichaltrigen Hunden? Richtiges Verhalten unter Artgenossen und eine gute Bindung an seinen Halter, ganz sicher nicht. Erziehen kann nur Jemand, der selbst erzogen ist. In einer Welpengruppe verschiedener Rassen, Größe und unterschiedlichen Alters werden häufig die Weichen für ein späteres Problemverhalten gestellt. Die etwas draufgängerischen Kleinen jagen, zwacken, oder buttern auch schon mal die Schwächeren unter. Der etwas sensiblere Typ zieht sich zurück und wartet darauf, dass er von seinem Halter erlöst wird. Welpenspielgruppen in denen junge Hunde verschiedener Rassen aufeinander treffen, gibt es in der Natur nicht. Sie sind eindeutig eine Erfindung des Menschen. Bei über 70% aller Hunde bis zum Alter von 2Jahren, die Fehl- oder Problemverhalten entwickelt haben, ist dieses ursächlich auf Welpenspielgruppen zurückzuführen. Würden wir unsere Kinder, als pädagogische Maßnahme, mit der Empfehlung "Nun sie mal zu wie du klar kommst“ in eine Gruppe rauflustiger, stärkerer Kinder stecken und tatenlos zusehen, wie sie in eine Prügelei verwickelt werden? Ganz sicher nicht! Warum sollten wir unserem Welpen dieses zumuten? Das Wichtigste was unsere Welpen für ihr späteres Leben brauchen, ist Sicherheit, eine klare Führung und eine gute Bindung an ihre Familie. Der Grundstein hierfür wird von Ihnen, bereits beim Eintreffen Ihres Kleinen, in sein neues Zuhause, mit den hier geltenden Regeln und Möglichkeiten, gelegt. Eine gute Ausbildung von Halter und Hund, in welcher Sie als Teamleiter agieren, bekommen sie in einem individuellem Welpenerziehungskurs, mit erwachsenen, gut sozialisierten Hunden. Hier wird die Bindung des Welpen an seine Familie durch gemeinsames Spiel und Lernen gefördert und der Welpe lernt hier, dass sein Besitzer nicht langweilig ist und andere Hunde für ihn nicht immer das Tollste in seinem Leben bedeuten. Sie und Ihr Welpe lernen die ersten Grundgehorsamsregeln, auch im Umgang mit anderen Hunden, am besten in einem Welpenerziehungskurs, in dem auch die für Sie auftretenden Fragen und Schwierigkeiten wirklich besprochen und geklärt werden können. Neben den ersten Erziehungsregeln erfahren Sie hier auch etwas über die grundlegenden Dinge zur Lernbiologie bei Hunden und Ihr Welpe wird von Ihnen sinnvoll an die belebte und unbelebte Umwelt, mit ihren unterschiedlichen Reizen, gewöhnt. Auf diese Weise erhält er die besten Möglichkeiten, schon während seiner Sozialisierungsphase (sensible Phase), gemeinsam mit Ihnen sehr viel Positives, für sein weiteres Leben zu lernen. Zurück
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